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3 Tage Gegensatz

Nach einer Rundreise im Safari-Truck im südafrikanischen Herbst waren wir ein paar (wenige) Tage in Kapstadt und haben diese schöne Stadt etwas kennengelernt. Leider reichte die Zeit nur für die wichtigsten (touristischen ) Stationen.


Für mehr Infos: Website von Cape Town Tourism  >>

Kapstadt Galerie-Brasilien Galerie-Kuba

Keine Beschreibung von Kapstadt ohne ein Foto vom Tafelberg (Hier aus Richtung Victoria & Albert Waterfront). Dieser Berg ist schon beeindrucken, weil er direkt aus der Stadt aus über 1000m emporsteigt. Das berümte ‚Tischtuch’, die Wolkendecke über dem Plateau haben wir aber  zum Glück nicht gesehen.

Der Green Market Square ist der Platz, um Andenken zu kaufen. Bude neben Bude, jede mit anderem Kitsch oder Kunsthandwerk - eine Fundgrube!

Es macht wirklich Spaß sich alles anzuschauen, die Händler sind auch überhaupt nicht aufdringlich und machen gerne mit, wenn man ein paar Späße  macht. Überhaupt haben wir uns niemals bedrängt gefühlt, sondern wenn wir ‚nein’ gesagt haben, wurde das sofort akzeptiert.

Aber die Händler haben uns schon leid getan, denn sie mussten jeden Tag alles auf- und wieder abbauen.

Noch einmal der Tafelberg. Wir hatten den richtigen Tag erwischt: Ein wunderschöner Sonnenuntergang war der krönende Abschluß eines schönen Spätsommertages. Es ist wirklich unbeschreiblich, was wir für ein Farbenspiel gesehen habe. Das Bild gibt nur einen ganz kleinen Eindruck davon wieder. Leider muss man um diese Uhrzeit schon in der Schlange zum Lift stehen, sonst verpasst man die letzte ‚Cablecar’.


Anschließend hatten wir noch einen tollen Panoramablick über das Lichtermeer vojn Kapstadt. Diese riesige Stadt ist auch von oben faszinierend.

Oben ist der Blick zum Hafen, links der Lionshead beides von der Talstation der Tafelberg-Seilbahn aufgenommen und rechts das Fußballstadium vom Signalhill aus gesehen..

Und wo bleibt jetzt der eingangs versprochene Gegensatz? So schön die Bilder oben auch sind, es sind nur die schönen Ansichten. Überall konnten wir aber die stark unterschiedlichen Einkommensverhältnisse bemerken. Die Banken- und Büro-Hochhäuser stehen in der Innenstadt direkt neben den Verkaufsständen der ‚fliegenden Händler’. Ein paar Kilometer außerhalb kann man Stadtviertel sehen, die ein Europäer als Slums bezeichen würde.


Aber was immer auch an Unterschieden zu sehen ist, das was Nelson Mandela erreicht hat, als er die Apartheid friedlich beendete, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dieser Mann ist für mich der größte Mensch der Neuzeit.

Ich wünsche allen Südafrikanern, egal welche Hautfarbe und Herkunft, die Weisheit und Kraft und auch das Gemeinschaftsgefühl, den bis dahin eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Zwei sehr bekannte Parks gibt es in Kapstadt, die Companies Gardens und  den botanischen Garten Kirstenbosch. Der erste ist ein schöner Sonntags-Nachmittags-Ausflug, aber für den zweiten reicht ein ganzer Tag nicht, um alles zu sehen. Ob es die Spinnen sind, die goldene Netze weben oder die vielen Pflanzen oder die Tiere, die auch hier leben - alles ist interessant zu sehen und selbst an einem trüben Tag, wie wir ihn hatten, sehr reizvoll anzusehen. Hier werden auch Konzerte gegeben und es gibt verschiedene Aussetellungen.

Gut gefallen hat mir die Einstellung zum Müll: jeder nimmt mit, was er hereinbringt.

Links einer der Strände von Kapstadt.  Wir haben den nur bei einer Stadtrundfahrt gesehen. Zum Baden war keine Zeit.

Die Wellen lassen allerdings vermuten, dass das Schwimmen hier etwas ungemütlich sein kann.


Außerdem ist hier sehr viel Wind aus Süd-westlichen Richtungen. Die Bäume an der Strandpromenade sind völlig schief gewachsen.  Im Bild unten ein besonders schiefes Exemplar.

Die schönste Straße, die wir in Kapstadt gesehen haben, ist die Longstreet.  Das ist wohl die ‚Feiermeile’ hier mit entsprechend vielen Pubs und Cafés.

In den toll restaurierten und oft sehr but bemalten viktorianischen Häusern sind auch viele Backpacker-Hotels untergebracht.


Ein Restaurant hat uns dabei besonders gut gefallen: das „Timbuktu“. Es besteht nur aus einem großen Balkon im ersten Stock. Wir haben es eigentlich nur durch Zufall gefunden

Es ist ein Restaurant mit äthiopischer Küche (Hier gibt’s mehr Infos). Als wir auf unser Essen warteten, wurden wir plötzlich vom Kellner überrascht, als er sagte: ‚Ihr könnt euch jetzt die Hände waschen’. Das taten wir an einem winzigen Wasserhahn. Der Grund: Es wurde mit den Fingern gegessen. Das hatten wir bisher in einem Restaurant noch nicht erlebt.

Das Essen war ausgezeichnet und sehr preiswert, zumindest nach deutschen Maßstäben. Vor allem gab es viele Vegetarische Gerichte zur Auswahl.

Eins der touristischen Attraktionen, die ein Besucher in Kapstadt nicht auslassen darf, ist die Victoria&Albert Waterfront. Das ist das historische Herz des Kapstädter Hafens. Die ursprünglichen Hafenbecken sind für die modernen Schiffe zu klein geworden, deshalb wurde die ganze Umgebung umgebaut. Die umliegenden Gebäude wurde restauriert, es wurden Wohnungen gebaut und direkt am Hafen entstand ein Einkaufszentrum und ein Vergnügungszentrum. Viele Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Auch die Fähre zu Robben Island startet hier.

Auch die Band im linken Bild haben wir dort angetroffen und es war nicht die einzige.

Und dann kam der Abschied. Selbst jetzt, mehr als 1 Jahr später, wo ich das schreibe, werde ich noch etwas wehmütig, bei dem Gedanken daran.





Auf dem Flughafen verab-schiedete uns ein lebens-großer Elefant in Angriffs-position.

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